Leider passiert in der Fussballwelt nach wie vor relativ wenig, wenn man mal davon absieht, dass meine Bayern heute Mittag 4:2 in Tokio gegen die Urawa Red Diamonds gewonnen haben.
Ein wirklich sehr schön anzusehendes Spiel mit einer sehr hohen Klasse für ein Vorbereitungsspiel. Das hat den deutschen Fussball in Asien sicherlich einen Schritt nach vorne gebracht.
Vor allem die 2,5 Tore von Poldi (das erste Tor war meiner Meinung nach ein Schweini-Treffer) haben mich positiv gestimmt was Poldi's Entwicklung angeht. Das wird sicher endlich mal 'ne gute Saison für den Jungen.
Aber jetzt komme ich ohne große Umschweife zum heutigen Review:
Die Verurteilten (The Shawshank Redemption)

Regie: Frank Darabont
Darsteller: Tim Robbins ("Andy Dufresne"), Morgan Freeman ("Ellis Boyd 'Red' Redding"), Bob Gunton ("Warden Norton")
Plot: Andy Dufresne wird wegen des Mordes an seiner Frau und deren Liebhaber zu zweimal lebenslänglich, also zu 50 Jahren Gefängnis, bestraft. Er kommt ins Shawshank Gefängnis. Als er ankommt wettet der schon seit über 20 Jahren inhaftierte 'Red' darauf, dass Andy als erster der Neuankömmlinge zusammenbricht. Jedoch gibt Andy in der ersten Nacht keinen Mucks von sich. Als er dann redet, wendet er sich als erstes an 'Red', der ihm einen "rock hammer" besorgen soll, damit Andy seinem Hobby, der Geologie, nachgehen kann. Nachdem Andy monatelang von den "sisters" missbraucht wird, schafft er es deren Anführer in die Klapsmühle zu schicken. Desweiteren erarbeitet er sich die Anerkennung seiner Mithäftlinge, allen voran 'Red', indem er einen der Wärter dazu bringt ihnen kühles Bier zu besorgen, wenn er dem Wärter hilft sein Erbe ohne Abzüge an den Staat zu behalten. In den darauffolgenden Jahren schafft es Andy immer weiter in der Gunst der Gefängnisaufsicht aufzusteigen und schließlich schafft er es sogar staatliche Unterstützung für die Bibliothek des Gefängnisses zu bekommen. Doch eines morgens tritt Andy nicht zum Appell aus der Zelle. Hat er sich etwa erhängt? Nein. Er ist tatsächlich ausgebrochen. Aber wie hat er es gemacht....?
Review: Wie bei so vielen Klassikern des Kinos hat es auch bei "The Shawshank Redemption" lange gedauert bis ich ihn mir angeguckt habe. und auch dieses Mal bereue ich es, dass ich die DVD nicht schon viel früher eingelegt habe. Es gibt viele gute Stephen King Verfilmungen, allen voran "The Green Mile" und "The Shining", aber "The Shawshank Redemption ist doch nochmal ein gutes Stück besser als die anderen Filme. Das liegt zum einen daran, dass die Charaktere einen ungewöhnlichen intensiven Tiefgang besitzen und daran, dass die Bilder sehr authentisch wirken. Man glaubt sich in jeder Sekunde inmitten von Shawshank Prison. Vor allem fühlt man mit den Gefangenen die mitunter schon fast 50 Jahre abgesessen haben. Auch sind die Freundschaften die entstehen, wenn man so lange Zeit zusammen gefangen ist sehr glaubwürdig in die Geschichte eingebunden. Vor allem steht natürlich die Freundschaft von 'Red' und Andy im Vordergrund, aber auch Nebencharaktere wie Brooks wachsen einem so an Herz wie ich es sonst nur aus Serien kenne, die ich schon seit 3-4 Staffeln verfolge.
Angenehm zurückhaltend ist auch die spärlich verwandte Musik, die ausschließlich der Untermalung der Stimmung dient, was außerordentlich gut funktioniert.
Und auch der Plot fesselt durchgehend, obwohl das Erzähltempo eher gemächlich daher kommt.
Aber es entstehen immer wieder Fragen wie: "Was ist in der Steinmauer unter der großen Eiche in Buxton vergraben?" oder "Werden 'Red' und Andy sich jemals wiedersehen?".
Alles in allem ist "The Shawshank Redemption" ein absolutes Meisterwerk, das den Sprung in meine persönliche Top 10 geschafft hat und nicht zu Unrecht auf Platz 3 bei imdb.com steht. Und das obwohl der Film 1994 keinen Oscar gewann trotz 7 Nominierungen.
9,6 von 10 unschuldig eingebuchteten Verbrechern
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