Mittwoch, 16. Juli 2008

#7

104:68 gegen die Kapverden. Kann sich sehen lassen. War ein munteres Trainingsspielchen mit ein paar Pausen der deutschen Mannschaft.
Heute Abend geht es weiter gegen die Neuseeländer. Das wird schon eine Nummer schwerer. Ich hoffe, dass die Griechen ihr zweites Spiel auch gewinnen, damit wir gegen die Brasilianer spielen im Viertelfinale.
Übrigens gibt es am Donnerstag, also morgen, im DSF zwei Spiele live.
zum einen spielt Werder Bremen gegen Fortuna Köln. Das Freundschaftsspiel startet um 18:00 Uhr. Danach zeigt das DSF das UEFA-Cup Qualifikationsspiel der Berliner Hertha gegen Nistru Otaci. Anpfiff hier ist wohl 20:30 Uhr; die Übertragung beginnt um 20:15 Uhr.
Zeitgleich überträgt Eurosport das zweite Spiel der deutschen U19 gegen Ungarn.
Außerdem erwähnenswert: Der FC Schalke hat sein Vorbereitungspiel in der Veltins Arena gegen den Wuppertaler SV mit 0:3 verloren. Da hat Fred Rutten scheinbar noch einiges an Arbeit vor sich.
Das heutige Review:

Die Unbestechlichen



Regie: Alan J. Pakula

Darsteller:
Robert Redford ("Bob Woodward"), Dustin Hoffman ("Carl Bernstein"), Hal Hoolbrook ("Deep Throat"), Jason Robards ("Ben Bradlee")

Plot: Am 17. Juni 1972 werden fünf Männer im Watergate Hotel in Washington, D.C. festgenommen, da sie in dem Gebäude in die Räumlichkeiten des demokratischen Hauptquartiers eingebrochen sind. Am Tag darauf wird Bob Woodward, Reporter bei der Washington Post, auf den Fall angesetzt und beginnt seine Recherche im Gericht. Ihm fällt auf, dass die Standardverteidiger nach Hause geschickt wurden, da die Einbrecher ihre eigenen Topanwälte bekommen haben ohne jemals ein Telefon geführt zu haben. Woodward wird neugierig und findet mit der Hilfe seines Kollegen Carl Bernstein heraus, dass die Spendenorganisation der Republikaner etwas mit der Sache zu tun haben scheint. Woodward und Bernstein fangen an tiefer zu graben und bemerken nach und nach, dass dieser Vorfall von ganz oben aus der Regierung gekommen ist.

Review:
"Die Unbestechlichen" beruht auf den Tatsachen der Watergate-Affäre. Die Reporter Carl Bernstein und Bob Woodward waren tatsächlich die beiden Journalisten der Washington Post die die Affäre 1972 ans Licht gebracht haben. Robert Redford und Dustin Hoffman waren 1976 noch nicht die Superstars die sie heute sind, aber nichtsdestoweniger spielen sie Rollen mit großer Hingabe und überzeugen als von Neugier getriebene Journalisten. Dustin Hoffman arbeitet, wie in "Die Reifeprüfung", fast den ganzen Film über ohne jegliche Mimik und kann somit mit einer kleinen Muskelanspannung im Gesicht eine völlig neue Situation erzeugen, da man sofort weiß, dass etwas geschehen ist was die Story verändert hat oder verändern wird.
Robert Redford war zu Drehbeginn 38 und das sieht man ihm auch deutlich an. Während Hoffman sich bis heute wenig verändert hat, verstehe Ich zum ersten Mal warum Redford in den 60ern und 70er als "Sexsymbol" angesehen wurde, da er in jüngeren Jahren eine noch größere Präsenz und Ausstrahlung auf der Leinwand hatte. Erwähnenswert ist außerdem der Auftritt von Jason Robards als Chefredakteur, der zwar nicht wirklich an die Geschichte von Woodward und Bernstein glaubt, ihnen aber trotzdem die Möglicheit gibt ihre Geschichte zu recherchieren. Für seine Rolle als Ben Bradlee erhielt Robards seinen ersten Oscar als bester Nebendarsteller, den er sich auch in dieser Rolle verdient.
Zusammenfassend betrachtet kann man sagen, dass "Die Unbestechlichen" zurecht 4 Oscars erhalten hat, denn die Geschichte wird gut erzählt ohne sich dabei zu verrennen und die Schauspieler liefern gute Darstellung ab ohne in den Vordergrund zu treten.

8,0 von 10 zurückgetretenen Präsidenten

Das soll es dann für heute erstmal gewesen sein.
Bis dann

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