Samstag, 19. Juli 2008

#9

78:65 gegen Brasilien. Ein Match, dass die deutsche Basketballnati von Beginn an dominierte. Heute geht's dann gegen Kroatien. Eins der nächsten beiden Spiele muss die Mannschaft noch gewinnen um bei Olympia dabei zu sein und ich habe da ein ganz gutes Gefühl.
So es ist jetzt aber auch schon ewig spät also schnell zum eben gesehenen Film:

Next


Regie:
Lee Tamahori

Darsteller:
Nicolas Cage ("Chris Johnson"), Jessica Biel ("Liz Cooper"), Julianne Moore ("Callie Ferris")

Plot: Chris Johnson ist Magier in einem Kasino in Las Vegas. Aber er ist kein einfacher Illusionist, sondern er kann tatsächlich in die Zukunft sehen. Allerdings nur 2 Minuten und nur in seine eigene Zukunft. Jedoch hat er eine Vision die weiter nach vorne blickt. Er sieht eine hübsche, junge Frau in ein Diner kommen. Da er aber nicht sieht an welchem Tag er die Frau trifft, sitzt er wochenlang jeden Morgen um 8:09 Uhr in diesem Diner. Allerdings hat das FBI mitbekommen, dass Chris in die Zukunft sehen kann und daher suchen sie ihn, allen voran Callie Ferris, da sie einen Atomanschlag auf Los Angeles befürchten und nur Chris ihnen helfen kann diesen zu verhindern. Chris jedoch möchte dem FBI nicht helfen, da er der Überzeugung ist, dass 2 Minuten nicht reichen werden um die Terroristen zu stoppen. Als er Liz, die junge Frau aus seiner Vision, dann endlich trifft, merkt er, dass er mit ihrer Präsenz weiter in die Zukunft sehen kann als nur 2 Minuten. Mittlerweile haben aber auch die Terroristen mitbekommen, dass Chris für sie gefährlich werden könnte und versuchen ihn zu töten.

Review: "Next" ist ein sehr unaufdringliches Actionadventure mit einer interessanten Grundidee. Die Tatsache, dass Chris in die Zukunft sehen kann ist von Anfang an eine spannende Sache, jedoch ist es unmögliche zu unterscheiden, was Vision ist und was Wirklichkeit, solange es vom Regiseur nicht gewollt gezeigt wird. Dieses Stilmittel ist zwar nicht weiter störend, aber es nervt dann doch ein bisschen. Die schauspielerischen Leistungen sind solide. Nicolas Cage überzeugt als Chris Johnson mit gewohnter Souveränitat und Coolness, Jessica Biel spielt die süße, hübsche Frau in die Chris sich verliebt gewohnt charmant und gut. Julianne Moore hat mich allerdings positiv überrascht. So abgeklärt, professionell und tough habe ich sie noch nie gesehen, nicht einmal als Maude Lebowski im Klassiker der Coen Brüder.
Leider krank die Story an manchen Stellen. Zum Beispiel fragt man sich, woher die Terroristen wissen, dass Chris ihnen gefährlich werden kann. Außerdem baut der Plot eigentlich keinen wirklichen Spannungsbogen auf, was anhand der Möglichkeiten der Thematik eigentlich schade ist. Da wäre durchaus mehr möglich gewesen. Am enttäuschendsten ist allerdings das Ende. Ich will nicht zu viel verraten, aber wer den Film über mitdenkt, der weiß was passieren wird. Hier hätte ich mir etwas mehr Kreativität gewünscht. Allerdings kann ich nicht ganz nochvollziehen, warum der Film komplett durchgefallen ist, sowohl bei den Kritikern, als auch bei den Zuschauern, denn prinzipiell eignet sich "Next" für 90 Minuten solider Unterhaltung, mit symphatischen Darstellern.

7,1 von 10 möglichen Zukunfstwegen

Das soll es für jetzt gewesen sein.
Bis denn

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