wenig los im Moment. Der Fußball ist rar und die Spiele die gezeigt werden sind relativ langweilig.
Vielleicht klappt es ja morgen, dass der Kinosessel, den ich mir gekauft habe, zusammen gebaut wird. Heute hat das nicht so wirklich hingehauen.
Also kommen wir direkt zum Review des heutigen Tages:
Hellboy

Regie: Guillermo del Toro
Darsteller: Ron Perlman ("Hellboy"), John Hurt ("Trevor Bruttenholm"), Rupert Evans ("John Myers"), Karl Roden ("Grigori Rasputin"), Selma Blair ("Liz Sherman")
Plot: 1944. Das Ende des zweiten Weltkrieges ist nahe. Professor Broom kommt mit der US-Army auf einer kleinen schottischen Insel an und sieht dort zu, wie die Nazis mit der Hilfe von Rasputin ein Portal in eine andere Dimension öffnet. Während das Portal geöffnet ist greifen die Amerikaner an, Rasputin wird in das sich schließende Portal gezogen und der Topassassine Hitler's, Kroenen, wird vermeintlich getötet. Als einer der GI's sagt, dass das Schlimmste vorüber sei, antwortet Broom, dass er sich da nicht sicher sein solle. Wenig später treffen Broom und ein GI in einer der Ruinen auf ein rotes Wesen, dass einem Affen ähnlich sieht. Die Militärs wollen das Wesen erschießen, aber Broom lockt es an und freundet sich mit ihm an. Von dem Zeitpunkt aus nennen das Wesen alle Hellboy.
60 Jahre später. John Myers, FBI-Agent, wird zum Büro für paranormale Forschung und Verteidigung gebeten. Er hat keine Ahnung warum er dort ist, aber er nimmt die Einladung natürlich an. Der Grund für sein Erscheinen ist ebenso simpel wie überraschend: Er soll sich um Hellboy kümmern. Dieser ist mittlerweile 60 Jahre alt, aber immer noch sehr kindlich von einigen seiner Verhaltensweisen. Er ist Teil einer Spezialeinheit die gegen dämonische Monster kämpft und schon nach kurzer Zeit geht die Jagd auf einen Höllenhund los, der in einem Museum befreit wurde und zwar von Rasputin. Dieser will Hellboy nach Moskau lotsen um dort dessen Bestimmung in die Tat umzusetzen...
Review: "Hellboy" ist durchaus kurzweiliger und unterhaltsamer Film, der von seinen Charakteren und deren Humor lebt. Vor allem Hellboy selbst hat mehr als nur einen witzigen Spruch zu bieten und ist in einigen Situationen, zum Beispiel mit Tom Manning, dem Befehlshaber des Büros, großartige Komik. Leider sind einige Bestandteile des Filmes nicht so gut gelungen. Zum Beispiel reist einen die Story nicht wirklich mit, da sie relativ belanglos ist und nur langsam voran kommt. Vor allem die Sideplot mit Liz, Hellboy und Myers wirkt ziemlich aufgesetzt. Ein weiterer kleiner Minuspunkt sind die Effekte, die für einen Film der Ende 2004 erschienen ist, teilweise doch recht schlecht und enttäuschend sind. Dafür gefallen die Kostüme der Kreaturen und die musikalische Untermalung.
Schauspielerisch reißt "Hellboy" sicherlich keine Bäume aus, aber vor allem die Hauptdarsteller Ron Perlman, John Hurt und Selma Blair wissen zu gefallen. Vor allem Blair hat eine natürlich, verletzliche Ausstrahlung die ihrer Rolle sehr zu gute kommt.
7,4 von 10 schreienden Höllenhunden
So, das war es dann auch schon wieder für heute.
Sayonara






