Freitag, 23. Mai 2008

#4

Als erstes Mal meine Meinung zum Trainerwechsel in Dortmund:
Ich bin seit 2002 Fan der 05er aus Mainz und daher auch von Jürgen Klopp. Ich finde die Entscheidung die Kloppo getroffen hat richtig. Irgendwann ist es nunmal Zeit für etwas Neues. Allerdings bin ich etwas enttäuscht, dass er zum BVB geht. Ich habe nichts gegen die Dortmunder Borussia, aber für einen jungen, erfolgreichen Trainer ist Dortmund, vor allem in der aktuellen Situation, die falsche Station. Es herrscht ja nicht erst seit Thomas Doll viel Unruhe im Verein. Watze ist nach wie vor eine polarisierende Persöhnlichkeit und auch Sportdirektor Michael Zorc ist meiner Meinung nach an der falschen Stelle aktiv. Außerdem hat der BVB einfach keine perspektivisch gute Mannschaft. Zwar gibt es einige gute Spieler wie Dede, Weidenfeller, Petric, Frei und Kehl, aber der Rest des Kaders ist nicht mehr als Mittelmaß. Da hätte ich mehr Potential bei Bayer Leverkusen gesehen, aber jetzt können wir es nicht mehr ändern. Ich wünsche Jürgen Klopp viel Glück im Pott, hoffe das er eine gute Mannschaft trainieren wird und freue mich ihn wieder in der Bundesliga und international zu sehen.
So, und nachdem ich den ganzen Tag irgendwelche Möbel aufbauen durfte und mich jetzt doch mal für 'ne halbe Stunde ausruhen durfte, folgt jetzt mein Review zu:

Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels
(Keine Angst, ich spoilere so wenig Relevantes wie möglich)



Regie: Steven Spielberg

Darsteller: Harrison Ford (Henry "Indiana" Jones Jr.), Shia LaBeouf (Mutt Williams), Cate Blanchett (Irina Spalko), Ray Winstone (George "Mac" McHale), John Hurt (Professor Oxley), Karren Allen (Marion Ravenwood)

Plot: Seit dem Fund des Heiligen Grales sind 19 Jahre vergangen. Nun ist es 1957. Henry Jones Sr. ist mittlerweile verstorben. Indiana arbeitet an der Universität als Dozent. Jedoch treffen wir ihn zu Anfang des Filmes ganz woanders an. Nämlich in der berühmten Area 51, in die er als Geisel des KGB zusammen mit seinem Freund Mac verschleppt wurde. Hier geschehen schon die ersten merkwürdigen Dinge, auf die ich hier nicht weiter eingehen werde. Im Laufe des Filmes reist Indy natürlich wieder durch die Weltgeschichte. Dieses Mal unter anderem nach Peru und in die tiefen des Amazonas. Dabei lernt er den jungen Mutt kennen, der ihm erzählt, dass Indy's alter Freund Ox entführt wurde. Auf der Suche nach Ox treffen die beiden viele alte Bekannte und verstricken sich immer mehr in die Mythengeschichte einer über 3000 Jahre alten Kultur in der es immer wieder um einen kristallenen Schädel geht...

Review:
"Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" setzt die Reihe in gewohnter Manier fort. Es gibt viel zu entdecken, sowohl für Indy als auch für den Kinobesucher. Spielberg und Lucas haben sich unheimlich viele gute und gut funktionierende Gags ausgedacht, die sowohl auf neue Geschehnisse hinweisen als auch auf die vergangenen Abenteuer zurückweisen.
Als Zuschauer wird mir hier 123 Minuten durchgehend gut und klanggewaltig unterhalten. Der Soundtrack beschränkt sich nicht nur auf die alten Stücke von John Williams, sondern es sind auch einige neue Stücke dabei.
So weit, so gut.
Leider gibt es auch einige Schwachpunkte im neuen Indy.
Als erstes wäre da die Story zu nennen, die zwar gut unterhält und auch durchdacht ist, aber die mir persöhnlich zu Akte X-mäßig ist. Für meinen Geschmack zu viel Übernatürliches, was zwar zu den Indy-Filmen gehört wie Hut und Peitsche, im vierten Teil aber überstrapaziert wird.
Desweiteren wird im Film, trotz das Spielberg Regie führt, ein paar CGI-Effekte zu viel eingesetzt. Das ist mir bereits zu Beginn aufgestoßen, als der Hangar in Area 51 geöffnet wird, die Kamera immer weiter zurückfährt und man ganz genau sieht, dass die Kisten und Stapel am Computer entstanden sind. Das gehört einfach nicht wirklich zu Indy.
Der letzte Kritikpunkt ist, dass die "bösen" Russen niemals so "böse" wirken wie die Nazis in den Filmen zuvor. Zwar sind die KGB-Agenten alle so dämlich wie es die Nazis vorher auch waren, aber irgendetwas fehlt. Zudem gefällt mir der Akzent der Synchronstimme von Cate Blanchett nicht. Zwar hört man das Russische/Ukrainische raus, aber wirklich gut war das nicht.
Zu den Schaupielern sei noch Folgendes gesagt:
Sie alle überzeugen mehr oder weniger. Harrison Ford ist einfach für die Rolle des Indy geschaffen. Shia LaBeouf finde ich nicht so überragend wie viele in Hollywood. Am meisten sticht allerdings John Hurt heraus. Der den verrückt gewordenen Professor Oxley mit sehr viel Hingabe und Engagement spielt.
Zusammenfassend sei gesagt, dass "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" zwar keine filmische Meisterleistung ist, aber der Film führt die Serie konsequent weiter, macht eine Menge Spaß und lässt sich ohne Hänger gucken.

7,6/10

Das war's dann für heute. Beim nächsten Mal werde ich wieder eine Review zu einer DVD schreiben, da auch momentan nichts mehr im Kino läuft was mich wahnsinnig interessieren würde. Am Dienstag oder am Mittwoch folgt dann die Zusammenfassung des Spieles Deutschland gegen Weißrussland. Ich hoffe auf eine überzeugende Leistung unserer Truppe und auf einen Jens Lehmann oder René Adler in Topform.
Bis dann

Donnerstag, 22. Mai 2008

#3

This time I'm going to do this blog in English since I'm a major in English.
Today was the Champions League Final.
Manchester United v FC Chelsea London
6 : 5 after penalty shootout

It was a match with two very different halfs. The first 45 minutes were a demonstration of ManU strength. It was one of the best ManU halfs I've ever seen. Cristiano Ronaldo's goal was a very nice header. No chance for Petr Cech to get this one. The equalizer a couple of seconds before half-time was very lucky. It was sort of a pinball goal since nobody seemed to know how the ball got over the line.
The second half was nearly the other way around. Chelsea got stronger and stronger with each passing minute. Bute both teams didn't manage to shoot the second goal, which would've propably been the decider.
Extra time wasn't very exciting in my eyes, except for the quarrel in which Didier Drogba got the red card which he absolutely deserved for slapping Michael Carrick if I'm not mistaken.
As always the penalty shootout was extremely nerve-wracking.
I was pretty sure that ManU would manage to win but after C. Ronaldo didn't score I started to doubt, because I knew that Edwin van der Saar isn't a penalty-killer, but thankfully John Terry managed to hit the right post. And in the end Nicolas Anelka was the unlucky guy to shoot the penalty that van der Saar managed to save extraordinarily. After all I think that ManU is the worthy winner of the 2007/08 UEFA Champions League. The had the best player (Ronaldo) on the field and still one of the best goalies between their posts.
I'm a little sorry for Michael Ballack who now has lost the Champions League Final the second time and who has lost the Premier League like he lost the Bundesliga with Bayer Leverkusen in 2002.
I hope that next year Bayern Munich will at least come as far as the semi-finals. But that'll depend on whom they will buy for the next season. I hoped it would be Genero Gattuso, but he didn't want to leave Milan after all. Let's see who we'll get. We need another striker for sure, even though Luca Toni and Miro Klose are one of the best forward duos in the world right now. And with Lukas Podolski there's a really talented third striker behind them.
Let's see or as "The Kaiser" would say: Schaun mer mal.
Tomorrow I'll be back with a review of the new "Indiana Jones".
Until then

Sonntag, 18. Mai 2008

#2

Servus,
zweiter Tag, zweiter post. Soweit so gut.
Der FC Bayern ist überraschenderweise zum 21. Mal Meister geworden. Sehr gute Abschiedsvorstellung des FCB vor ausverkauften Haus gegen die Berliner Hertha. Mal wieder eine Galavorstellung von Luca Toni und Franck Ribery. Oli Kahn hat seinen Rekord. 21 Gegentore in 34 Spielen. Das ist neuer Defensivrekord. Und das nachdem im letzten Jahr die Defensive oftmals gewackelt hat. Stark was Ottmar Hitzfeld da geschaffen hat. Ich hoffe, dass er mit der Nati aus der Schweiz zur WM 2010 fahren kann. Der General ist der erfolgreichste "deutsche" Trainer und das hat er sich auch verdient. Auch wenn er nie der Sympath war der zum Beispiel Jürgen Klopp ist. Er ist ein sehr menschlicher Trainer der zwar seine Gefühle meistens nicht zeigt, aber der mir heute bewiesen hat das er nicht nur ein großer Trainer sondern auch ein großer Mensch ist.
Auch für Oli Kahn war das heute der letzte Spieltag in der Bundesliga. 558 Spiele in der Bundesliga. Rekordtorwart. Rekordmeister. 24 Titel. Der beste Torhüter den Deutschland jemals gesehen hat und das obwohl wir nach wie vor eine Torhüternation sind. Mir werden seine Interviews und seine Ausraster auf dem Spielfeld sehr fehlen, aber er wird ja im ZDF die Nachfolge von Kloppo und Urs Meier antreten und bleibt uns somit noch bis mindestens 2010 erhalten. Auch bei ihm merkt man, dass in den letzten Wochen eine Last von seinen Schultern gefallen ist. Er wirkt sehr gelöst.
Spannend waren natürlich auch die Spiele um den UEFA-Cup. Leverkusen hat es nicht geschafft sich für die internationalen Wettbewerbe zu qualifizieren. Ein harter Schlag für die Fans und den Verein. Ich befürchte, dass es das jetzt für Michael Skibbe gewesen sein könnte. Mal abwarten. Mein Tipp: Skibbe muss gehen wenn Mainz nicht aufsteigt. Wenn die 05er nicht aufsteigen wird Kloppo nächste Saison in Leverkusen auf der Bank sitzen.
Jetzt freue ich mich auf die EM, bei der wir Europameister werden können.

Zu meinem heutigen Filmreview:

Dog Day Afternoon


Regie: Sidney Lumet

Darsteller: Al Pacino (Sonny Wortzik), John Cazale (Sal), Charles Durning (Sgt. Det. Moretti)

Plot: Sonny Wortzik und sein Kumpel Sal wollen eine Bank ausrauben. Eine Sache von 20 Minuten denken sie sich. Als sie dann in der Bank sind verschwindet ihr dritter Mann aus Angst nach wenigen Minuten. Also sind Sonny und Sal auf sich allein gestellt. Nach kurzer Zeit klingelt das Telefon. Dran ist die Polizei die auf der anderen Straßenseite in einem Barbershop stehen und eiskalt fragen was jetzt zu tun sei. Sonny kümmert sich nun die Angelegenheit und kommuniziert stundenlang mit der Polizei und dem FBI. Irgendwann mitten in der Nacht kommt dann endlich der geforderte Bus der Sonny, Sal und die 7 übrigen Geiseln zum JFK bringen soll. Wird es ihre letzte Fahrt?

Review: "Hundstage", so der deutsche Filmtitel ist ein ehrlicher Bankraubfilm, der auf Tatsachen beruht. Man hat beim Anschauen das Gefühl, dass in den 70ern in New York sowohl die Bevölkerung als die Polizei einen an der Klatsche hat. Die Polizisten scheinen unfassbar ungeschult was solche Situationen angeht. Selbst die Leute die das Sagen haben. Die Zivilbevölkerung, die das Ganze natürlich wahnsinnig spannend findet, schlägt sich relativ schnell auf die Seite der Kidnapper und Bankräuber. Scheinbar war die Polizei zu der Zeit sehr beliebt. Und die Kidnapper sind nicht dämlich sondern auch vollkommen planlos. Sal schafft es mit Mühe und Not die Geiseln in Schach zu halten, während Sonny die Hälfte der Zeit unbewaffnet auf der Straße vor der Bank rumrennt und sich sogar vom Freund einer Geisel verprügeln lässt. Natürlich kommt ihm die Polizei in dieser Situation zu Hilfe und verhaftet den Freund der Geisel. Wenn man darüber hinwegsieht, dass solch ein Szenario heute wohl unvorstellbar wäre, ist "Dog Day Afternoon" eine sehr gute psychologische Studie über das Verhalten von Menschen in Extremsituationen. Auch die Geiseln unterstützen Sal und Sonny und scheinen teilweise bessere Ideen zu haben als ihre Kidnapper.
Wenn man bedenkt wie Banküberfälle in Filmen der heutigen Zeit dargestellt werden (z.B. "Inside Man") ist man schon überrascht. Die Charaktere sind weder tough noch kaltschnäuzig sondern menschlich und voller Fehler. Schade, dass die Eigenschaften in Hollywood heutzutage vollkommen übergangen werden und Charaktere eher eindimensional geworden sind.
Eine Sache muss ich "Dog Day Afternoon" aber vorwerfen:
Er ist nicht durchgehend spannend. Es baut sich kein richtiger Spannungsbogen auf und dadurch zieht sich der Film über die gut 2 Stunden doch schon etwas. Alles in allem kann man sagen, dass "Hundstage" eine gute Ausnahme im Genre der Bankräuberfilme ist, den jeder Filmfan zumindest mal gesehen haben sollte.

7,7/10

That's all folks!
See ya soon.

Samstag, 17. Mai 2008

#1

Herzlich Willkommen zu meinem (hoffentlich) regelmäßigen Blog. Es soll hier ja vor allem um Fussball und Filme gehen, aber ich werde sicher auch den ein oder anderen Schwank aus meinem Leben einfließen lassen. Ich hoffe, dass ich in regelmäßigen Abständen Reviews zu fussballerischen Topspielen und von meinen gesehenen Filme posten werde. Da die Fussball-Europameisterschaft vor der Tür steht werde ich in absehbarer Zeit darüber berichten, was mir zu den Spielen und den sonstigen Ereignissen rund um die EM einfällt.
Da es bis dahin aber noch ein wenig hin ist werde ich heute mit einem Filmreview anfangen.


Iron Man


Regie:
Jon Favreau

Darsteller: Robert Downey Jr. (Iron Man/Tony Stark), Jeff Bridges (Obadiah Stane/ Iron Monger), Terrence Howard (Jim Rhodes), Gwyneth Paltrow (Pepper Potts)

Plot: Waffenmogul Tony Stark wird nach einer Präsentation seiner neuesten Waffe in Afghanistan von Terroristen entführt. Diese zwingen ihn dazu für sie eine seiner neuesten Raketen zu bauen. Stark jedoch baut sich einen eisernen Schutzanzug und flieht. Als er wieder zu Hause angekommen will er dafür sorgen, dass seine Waffenfirma sofort mit der Produktion von Waffen aufhört. Stark selbst verfeinert in der Zwischenzeit seinen Anzug. Als er erfährt, dass sein in sein Freund und Förderer Obadiah Stane ihn hintergangen hat führt dies zu einem Kampf auf Leben und Tod.

Review: Iron Man ist ein Film der nicht nur von seinen Effekten, sondern auch von seiner Story und, für Comicverfilmungen meiner Meinung nach recht ungewöhnlich, von seinen Schauspielern lebt. Robert Downey Jr. hat in seiner Karriere schon einige Tiefpunkte erlebt, aber dieser Film und diese Rolle verhelfen ihm dazu wieder in die erste Liga vorzustoßen. In dieser Liga hält sich Jeff Bridges nicht erst seit The Big Lebowski auf. Er mimt den machtbessesenen Bösewicht. Mir gefällt es wie die Rolle angelegt ist und mit welcher Leichtigkeit Bridges sie spielt. Gwyneth Paltrow und vor allem Terrence Howard gehen daneben leider etwas unter, wobei das nicht weiter tragisch ist. Für eine einführende Comicadaption ist Iron Man ein fantastisches Werk. Weder X-Men 1, Spider-Man oder Fantastic Four hat es seinerzeit geschafft eine Serie einzuführen und dabei die Story nicht zu vergessen. Es gibt wirklich keine Minute in der man hofft, dass endlich mal wieder etwas passieren könnte.
Leider ist die deutsche Kinoversion um 4 Minuten geschnitten um auf eine
FSK 12 Freigabe zu kommen. Das finde ich extrem schade und freue mich aber somit auf die DVD. Zum Abschluss soll noch gesagt sein, dass man unbedingt bis zum Ende des Abspanns sitzen bleiben sollte, da man sonst die letzte Szene des Filmes, mit einem Gastauftritt, verpasst.

8,4/10


Ich hoffe, dass euch mein erster post gefallen hat und ihr ab und zu mal vorbeischaut.
Bis zum nächsten Mal